Seit dem 19. Jahrhundert sind Schulranzen in Mitteleuropa üblich. Bereits ab der 1. Klasse benötigen Schulkinder einen Schulranzen zum Transport und sicherer Aufbewahrung von
Schulsachen, wie Hefte, Federmappe, Schulbücher, Trinkflaschen und Brotbüchse.
Während in Deutschland der Begriff Ranzen gebräuchlich ist, sagt man in Österreich meist Schultasche, in der Ostschweiz Schulthek und in der Region um Basel Schulsack.
Schulranzen haben einen starren Boden und Seiten, damit die darin transportieren Hefte und Bücher nicht knicken können. Das Rückenteil ist für besseren
Tragekomfort geplostert. Die Außenseite ist zur Besserung Wahrnehmung der Kinder im Straßenverkehr, mit Reflektoren und Leuchtstreifen versehen.
Wie beim Rucksack sind auch beim Schulranzen Tragriemen angebracht. Der Schulranzen sollte nur auf dem Rücken getragen werden.
Das Schulkind darf max. 10% seines Gewichtes auf dem Rücken tragen. Ein zu schwerer Schulranzen kann zu Haltungsschäden führen.
Beim Schulranzenkauf sollte man auf keinem Fall an der falschen Stelle sparen. Markenschulranzen sehen nicht nur fantastisch aus, sie halten auch sehr lange.
Zudem sind sie in besondere Leichtbauweise gefertigt und wiegen daher kaum mehr wie 1kg.
Markenschulranzen sind meist mit einer Vielzahl an nützlichen
Features versehen:
Ergonomische geschwungene Rückenpartie und weiche Polsterung mit Belüftungsrillen.
Tragegurte mit Reflexstreifen.
Bekannte Marken sind unter anderem: McNeill, Tatonka, JackWolfskin, Möwe Moritz und natürlich Scout Schulranzen.